Was ist Sprachgestaltung?

Die Kunst der Sprachgestaltung wurde zu Beginn des letzten Jahrhunderts durch Rudolf und Marie Steiner entwickelt. Sie basiert auf der Grundlage der anthroposophischen Geisteswissenschaft und wurde in den letzten Jahrzehnten behutsam weiterentwickelt, wobei auch Erkenntnisse aus Gehirnforschung und moderner Sprachwissenschaft mit aufgenommen wurden.

Angeleitet durch eine Vielzahl von Übungen erlebt man in der Sprachgestaltung durch "frei geführtes" Sprechen eine bewusste Annäherung an sich selbst, in der Agieren und Sein nicht mehr im Widersatz stehen. Das Sprechen, sich Ausdrücken tritt nach und nach aus der Starre gesellschaftlich antrainierter Kommunikationsmuster und wird wieder lebendig.

Seit über 10 Jahren bin ich als Lernender und Lehrender in diesem Bereich tätig und erlebe immer wieder aufs Neue, wie der Sprechakt, als auch seine physiognomischen Grundlagen einen wichtigen Schlüssel für die Lösung biographischer Blockaden bieten. Gut geführt, bieten sie uns enorme Möglichkeiten, das Körperbefinden zu verbessern und die Persönlichkeit zu stärken.

Mein Coaching und meine Therapie verstehe ich als Begleitarbeit und gemeinsame Suche - nach Ihrem ureigenen Sprechen, einem stärkeren  und reiferen Ausdruck, sowie einer sicheren und wachen Sprachwahl im Umgang mit Anderen.

Äusserungen von Klienten

„Ich kam mit der Diagnose „Hoher Erschöpfungsgrad und familiäre Konfliktsituation" zur Sprachgestaltung bei Herrn Avianus. Hier wollte ich lernen, mich auch mit weniger Kraftaufwand gegen meine lebhaften Kinder durchzusetzen.

Ich war froh, auf diesem Wege an meiner Atmung und Stimme arbeiten zu können, die ich lange als zu schwach und verkrampft empfunden hatte. Neben der Sensibilisierung für die Sprache und ihr Wirken im Körper und Raum habe ich gelernt, mich zu entspannen und Kraft aus mir, aus der Sprache, aus dem Raum zu schöpfen. Es ist erstaunlich, wie viel zehn Therapiestunden bewirken können."

 

„Die Sprachgestaltung hilft mir, mich sicherer zu fühlen und die Gewissheit zu haben, dass ich über Mittel verfüge, um mich mit Hilfe der Sprache wehren zu können. Dadurch finde ich zu meinem Mut zurück und habe weniger Angst, mich frei zu äußern. Ich weiß, dass ich nicht verloren gehe, wenn ich mich äußere und brauche dadurch weniger hinzunehmen."

 

„Ich erlange das Wissen und die Fähigkeit, Menschen und Eindrücke, die mich herunterziehen, auf sicherer Distanz zu halten. Ich brauche nicht alles zu schlucken, sondern kann Dinge von mir weisen. Ich bin ... in der Lage, mich zu äußern und zu sehen, was sich wirklich abspielt und fühle mich auf diese Weise nicht mehr so ausgeliefert."

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